Über uns

Schon seit 2010 besteht eine Freundschaft zwischen Dr. Andrew Akampurira und einigen Vereinsmitgliedern. Nach einem Besuch in Uganda 2013 entstand zusammen mit Andrew die Vision, in seiner Heimatstadt Ibanda eine Schule zu gründen. Andrew gründete dazu vor Ort die Organisation „St. Andrews school project for the young“. Im November 2015 schließlich gründete sich "Schools for Uganda e.V." als eingetragener gemeinnütziger Verein hier in Deutschland. Unter dem Motto „Bildung verbindet Menschen!“ verfolgen wir das Ziel gemeinsam mit St. Andrews eine Grundschule in Ibanda zu planen und zu bauen. Unsere Hauptaufgaben sind die Unterstützung bei der Bauplanung sowie die Finanzierung des Bauvorhabend durch Spenden. St. Andrews übernimmt die Umsetzung vor Ort sowie den Betrieb der Schule nach der Fertigstellung. Unser Verein ist unabhängig und organisatorisch selbständig. Aktuell haben wir 10 Mitglieder. Jeder, der sich dem Zweck des Vereins, wie er sich aus der Satzung ergibt, verpflichtet sieht, kann Mitglied werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20 € und deckt die vereinsinternen Aufgaben und Kosten. Alle Überschüsse werden für unser Schulprojekt verwendet. Alle Spenden, die der Verein erhält, kommen zu 100% unserem Schulprojekt zugute. Der Verein wird von einem Vorstand geleitet, der aktuell aus zwei Vorstandsmitgliedern besteht, Anne Berger und Philipp Netz.

Die Gründungsmitglieder von links: David, Tobias, Madeleine, Franziska, Anne, Philipp, Miriam. Die Gründungsmitglieder

Motivation der Gründungsmitglieder

Anne Berger

Bildung ist in vielen Ländern der Erde, wie auch in Uganda, ein Privileg derer, die sie sich leisten können. Dem gegenüber steht Artikel 26 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948): „Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.“
Nur die Bildung und das damit einhergehende Wissen über seine Umwelt erlaubt es dem Individuum erst, diese Umwelt zu bewerten und sein eigenes Handeln in diesem Kontext zu steuern. Absatz 2 der Menschenrechtserklärung beschreibt: “Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.“ In diesem Sinne ist es mein Anliegen, in Uganda eine Schule zu bauen, die zugänglich ist für jedes Kind, egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welche Vorfahren oder welche Religion dieses Kind hat.
Durch meine Freundschaft zu Andrew, den ich 2010 während des Studiums in Trondheim kennengelernt habe, und meine Eindrücke von einer Reise nach Uganda 2013 sehe ich die Notwendigkeit für und die Chancen durch dieses Projekt.

Aufgaben im Verein: Erste Vorsitzende, Mitgliederverwaltung, Kommunikation mit St. Andrews über den Schulentwurf und die Projektplanung

Philipp Netz

Ich kenne Andrew aus meinem Auslandssemester in Schweden und habe ihn in guter Erinnerung behalten. Als er mit der Idee, eine Schule in seinem Heimatdorf gründen zu wollen, auf mich zukam, war ich skeptisch und begeistert zugleich. Ja, dachte ich, das ist tatsächlich eine sinnvolle Möglichkeit, ein kleines Bisschen zu einer besseren Welt beizutragen. Aber wenn dies gelingen soll, muss es professionell aufgezogen werden und ich möchte mehr beitragen als eine einfache einmalige Geldspende. So entstand und reifte gemeinsam mit Anne die Idee zur Gründung eines eingetragenen Vereins mit dem Ziel der Förderung des Schulbaus.

Aufgaben im Verein: Schatzmeister, Website

Tobias

Bei uns immer weniger geschätzt, in weiten Teilen der Welt hoch angesehen, Bildung. Durch dieses Projekt sehe ich die Chance Bildung in Uganda zu verbessern. Sie ist wichtig, um Menschen die Basis zur Achtung vor Menschenrechten und Grundwerten zu lehren. Bildung ermöglicht Menschen, frei über ihre Gesellschaft nachzudenken und sie zum Guten zu verändern. Wichtig ist unabhängige Bildung ohne Ideologien, weswegen wir auf Helfer vor Ort setzen. Daher möchte ich eine Schule in Uganda bauen, die all diese Dinge ermöglicht.

Aufgaben im Verein: Erster Kassenwart

Franziska

Um es mit den Worten von Erich Kästner zu sagen: "Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch". Ich glaube, dass die Kindheit sehr wichtig ist für die Entwicklung eines jeden Menschen. Dies ist die Zeit, wo man die Welt entdeckt und alles erforscht und ergründet. Kinder sind die nächste Generation und sie verändern die Welt und machen sie zu einem besseren Ort. Bildung ist die Grundlage für Wachstum und Entwicklung. Aber die Kinder sollten auch die Möglichkeit haben, Kind sein zu dürfen und zu spielen. Darum möchte ich helfen diese Schule zu bauen.

Madeleine

“Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.” (Nelson Mandela)
Gemäß diesem Zitat möchte ich Bildungsmöglichkeiten schaffen. Das ist mein kleiner Beitrag, um die Welt zu verändern.

David

In der Bildung der Kinder steckt ein wesentlicher Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaften und der Persönlichkeitsentfaltung des Einzelnen. Dabei ist egal, welche Nationalität, Stand und Ansehen die Person hat. Indem jeder Mensch Zugang zu Bild erhält, kann er sich Fach- und Sozialkompetenzen aneignen, die ihm/ihr und der Allgemeinheit langfristig zu Gute kommen. Daher ist Bildung eine Investition in die Zukunft der jungen Generation. Insbesondere zahlreiche Regionen Afrikas sind u.a. hinsichtlich der Bildung benachteiligt. Aufgrund meines persönlichen Kontakts zu Andrew während meines Auslandssemesters 2010 in Trondheim / Norwegen bin ich überzeugt, dass dieses Projekt in Uganda erfolgreich wird und damit ein kleines Stück einer besseren Welt erzielt werden kann. Deshalb engagiere ich mich im Förderverein zum Aufbau der St. Andrew Schools in Uganda.

Motivation für den Beitritt

Ina

Dass Kinder eine Schule besuchen dürfen, ist ein allgemein anerkanntes Recht zahlreicher internationaler Konventionen und nationaler Verfassungen. Dennoch müssen viele Kinder leider schon im frühen Alter arbeiten und haben ohne schulische Bildung auch später keine Chance, einen guten Beruf auszuüben. Inspiriert von einer Dokumentation, in der gezeigt wurde, wie motiviert gerade Kinder in Entwicklungsländern sind, eine Schule zu besuchen und welche gefährlichen Wege sie dafür teilweise auf sich nehmen, möchte ich mich gern dafür einsetzen, dass auch Kinder in Gegenden mit schlechter Infrastruktur die Chance auf Bildung bekommen. Die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort ist dafür auf jeden Fall sehr effektiv.