Wo wird die Schule gebaut?

Das Schulgelände ist am südlichen Stadtrand von Ibanda gelegen, ca. 40 Minuten mit dem Auto entfernt.

Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort

„Schools for Uganda e.V.“ hat den Zweck, Spenden für den Kauf eines Grundstückes, die Planung und den Bau eines Grundschulgebäudes in Uganda zu sammeln sowie für die Ausstattung zu sorgen.

Dr. Andrew Akampurira hat vor Ort die Organisation „St. Andrews school project for the young” gegründet. Diese Organisation kümmert sich um den Baufortschritt und wird Träger und Betreiber der fertigen Schule sein.
Weitere Informationen sind auf der Homepage von St. Andrews standrewsibanda.org und auf unserer Homepage unter der Rubrik Partnerorganisation zu finden.
Unser Verein arbeitet direkt mit St. Andrews zusammen. Spenden kommen ohne Umwege an und werden zweckgebunden verwendet.

Die Schule ist als konfessionsloses Institut für Mädchen und Jungen geplant und wird als staatlich anerkannte Privatschule geführt werden. Auf Grund des niedrigen Bildungslevels in Uganda ist die primäre Zielsetzung, den Schülern und Schülerinnen Grundkenntnisse in Mathematik sowie Lesen und Schreiben in englischer Sprache zu vermitteln.
Nach der Fertigstellung der Schule freuen wir uns über Patenschaften und Spenden, die die Familien bei der Aufbringung des Schulgeldes unterstützen.

Schulplanung

Die Baupläne wurden in Zusammenarbeit mit Dr. Andrew Akampurira und Architekten vor Ort entwickelt und 2021 nocheinmal auf den aktuellen Stand gebracht. Ziel ist der Ausbau des Geländes zu einer staatlich registrierten Schule, auf der ein anerkannter Abschluss erworben werden kann. Dazu sind in Uganda mindestens sieben Klassenräume und eine Bibliothek erforderlich. Es steht eine Fläche von 150x150 m zur Verfügung, auf der im finalen Bebauungsplan mindestens zwei reine Schulgebäuden, ein Verwaltungsgebäude mit Essensraum, zwei Sanitäreinheiten sowie Grünflächen Platz finden. Die Gebäude haben ein für mehrere Etagen ausgelegtes Fundament, so dass das Aufsetzen einer zweiten und dritten Etage möglich ist. So ist ein Ausbau für eine größere Schülerzahl kein Problem.

Die geplante Bebauung bringt einen hohen Kostenaufwand mit sich. Voran gehen soll es daher Schritt für Schritt:

Schritt 1: Erwerb min. zweier Landeinheiten des zur Verfügung stehenden Landes (Kosten 6.500€)

Das Baugrundstück ist in 6 Landeinheiten unterteilt, die einzeln zu erwerben sind. Am 24.10.2018 konnte Dr. Andrew Akampurira im Auftrag unserer Partnerorganisation "St. Andrew school project for the young" 2 Landeinheiten erwerben, die durch Spendengelder finanziert wurden. Eine Einheit wird durch Andrew Akampurira selbst beigesteuert. Dem Projekt stehen nun also 3 Landeinheiten zur Verfügung, die genügend Platz bieten für den Bau des ersten Schulgebäudes und der Sanitäreinheiten.

ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Schritt 2: Bau des ersten Stockes des ersten Schulgebäudes mit administrativen Räumen und drei Klassenräumen sowie der Sanitäreinheiten, getrennt für Mädchen und Jungen (Kosten Gebäude 35.000€ + TGA (Elektro) 4000€ + Sanitär 9.000€ + Möbel 7.000€)

Unser erstes Projektziel sieht den Bau eines Schulgebäude mit administrativen Räumen sowie Sanitäreinheiten vor. In den drei dann zur Verfügung stehenden Klassenräumen finden jeweils 50 Kinder Platz, was den Unterricht bis zur 3. Klassenstufe ermöglicht.
Unser selbst gestecktes Ziel ist, im Herbst 2022 mit dem Bau des ersten Schulgebäudes zu beginnen. Bis dahin freuen wir uns über Spenden und/oder aktive Mithilfe bei der Realisierung unseres Projektes. Wie Sie spenden können, erfahren Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Spenden.

FINANZIERUNG ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN
- Spenden: 30.000€
- Förderung durch die Stifutng Nord-Süd-Brücken: 25.000€

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Langtages beschlossenen Haushaltes.

BAUBEGINN IM AUGUST 2022

Frontansicht des ersten Schulgebäudes

Im ersten Bauabschnitt wird das Erdgeschoss mit Flachdach gebaut. Später kann der erste Stock einfach aufgesetzt werden.

Layout der Schule während des ersten Bauabschnittes

Im erste Bauabschnitt werden ein Schulgebäude und die Sanitäreinheiten gebaut. Links vom Grundstück befinden sich drei weitere Landeinheiten, die ebenfalls später für den Ausbau der Schule erworben werden können.

Schritt 3: Ausbau der Schule zur staatlichen Anerkennung

Das Schulgelände kann in weiteren Bauabschnitten nach und nach erweitert werden. Der Ausbau des ersten Schulgebäudes auf zwei Etagen ermöglicht mindestens 7 Klassenräume sowie einen Bibliotheksraum. Damit ist die Voraussetzung für die staatliche Anerkennung des Abschlusses in Uganda gegeben. Das Gebäude bietet dann mindestens 350 Kindern die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.
Weitere Gebäude können durch Erwerb der restlichen 3 Landeinheiten hinzugefügt werden. Es sind ein weiteres Schulgebäuden, ein Verwaltungsgebäude mit Essensraum, zwei Sanitäreinheiten sowie Grünflächen geplant. Auch die Errichtung eines Wohnblockes für die Schüler ist möglich.

Schulbetrieb

Die Schule wird vom Verein „St. Andrews school project for the young” als Privatschule gegründet und soll bei der Distriktbehörde offiziell als solche registriert werden. Damit wird der Abschluss staatlich anerkannt.

Die laufenden Kosten des Schulbetriebes werden durch Schulgeld finanziert. Dieses Schulgeld wird auf einem niedrigen Niveau gehalten, so dass sich auch Kinder aus armen Bevölkerungsschichten den Schulbesuch leisten können. Die Schule arbeitet rein kostendeckend, nicht gewinnorientiert. Damit sind die Schulgebühren pro Kind mit ca. 160 €/Jahr erheblich niedriger als an Privatschulen im Landesdurchschnitt.

Es ist eine solidarische Erhebung der Schulgebühren vorgesehen. Kinder aus wohlhabenderen Elternhäusern zahlen also höhere Schulgebüren als Kinder aus ärmeren Familien. Auch armen Kidern wird so der Besuch einer hochwertigen Bildungseinrichtung ermöglicht.